Montag, 14. September 2026
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ONU warnt vor humanitärer Verschlechterung im Sudan

ONU warnt vor humanitärer Verschlechterung im Sudan

Washington ist der Ort, an dem die Organisation des Nations Unies (ONU) vor der Verschlechterung der humanitären Lage im Sudan warnte. Die Gründe hierfür sind anhaltende Kämpfe, Bevölkerungsverschiebungen, eine sinkende Sicherheit sowie ein Mangel an Finanzierungen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, erklärte der stellvertretende Sprecher der ONU, Farhan Haq, dass die Unsicherheit rund um El-Obeid im Staat Kordofan-Nord Zivilisten bedrohe und neue Fluchtbewegungen auslöse. Humanitäre Operationen liefen jedoch weiter, wobei etwa 133.000 Personen mit zwei Millionen Litern Trinkwasser versorgt wurden.

Im West-Darfur führten Kämpfe zur Vertreibung von circa 18.000 Menschen aus mehr als 20 Dörfern. Im Zentral-Darfur mussten aufgrund fehlender Mittel drei Gesundheitseinrichtungen schließen, wodurch etwa 75.000 Vertriebene keinen Zugang zu medizinischen Diensten mehr haben.

Die ONU forderte die Konfliktparteien auf, Zivilisten zu schützen und den Zugang für humanitäre Hilfe zu gewährleisten. Von den benötigten 2,9 Milliarden Dollar für den humanitären Aufruf für den Sudan sind bisher nur 41 Prozent finanziert.

Welche Faktoren führen laut ONU zur Verschlechterung im Sudan? Die Verschlechterung der humanitären Situation im Sudan wird durch die Fortsetzung der Kämpfe sowie die Vertreibung der Bevölkerung verursacht. Zudem tragen die allgemeine Degradierung der Sicherheit und ein erheblicher Mangel an Finanzierungen dazu bei, dass die Lage für die betroffenen Menschen immer schwieriger wird.

Welche Auswirkungen haben die Kämpfe in den Regionen Darfur und Kordofan? In Kordofan-Nord bedroht die Unsicherheit rund um El-Obeid die Zivilisten und führt zu neuen Vertreibungen. Im West-Darfur wurden etwa 18.000 Menschen aus mehr als 20 Dörfern vertrieben, während im Zentral-Darfur drei Gesundheitseinrichtungen schließen mussten, was 75.000 Vertriebene ohne medizinische Versorgung lässt.

Wie steht es um die Finanzierung und die Hilfe im Sudan? Der humanitäre Aufruf für den Sudan benötigt insgesamt 2,9 Milliarden Dollar, wovon bisher erst 41 Prozent finanziert wurden. Trotz dieser Lücken wurden humanitäre Maßnahmen durchgeführt, wie die Bereitstellung von zwei Millionen Litern Trinkwasser für ungefähr 133.000 Personen.