In der bahrainischen Hauptstadt Manama hat am Sonntag das 168. Treffen des Ministerrates der Golf-Kooperationsstaaten (GCC) stattgefunden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, nahm Außenminister Prinz Faisal bin Farhan bin Abdullah an dem Treffen teil. Den Vorsitz führte der Außenminister des Königreichs Bahrain und amtierende Vorsitzende des GCC-Ministerrates, Dr. Abdullatif bin Rashid Al Zayani. Anwesend waren die Außenminister der GCC-Mitgliedstaaten sowie der Generalsekretär des GCC.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen Wege zur Stärkung der gemeinsamen Golf-Zusammenarbeit und zur Beschleunigung von Integrationsprojekten zwischen den GCC-Mitgliedstaaten in den Bereichen logistische Konnektivität und strategische Bevorratung. Diese Bemühungen sollen nach Angaben aus dem Treffen die Effizienz der Golfwirtschaften verbessern, ihre Fähigkeit zur Bewältigung von Krisen und Herausforderungen stärken und Entwicklung sowie Wohlstand fördern. Wie weit die einzelnen Integrationsprojekte bereits gediehen sind, ließ die Mitteilung offen.
Das Treffen befasste sich zudem mit der Verurteilung von Angriffen auf Saudi-Arabien durch die Houthi-Terrormiliz. Dabei wurde die Notwendigkeit einer entschlossenen internationalen Antwort auf diese terroristischen Angriffe betont. Hervorgehoben wurde die Bedeutung von Anstrengungen zur Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt und des sicheren Durchgangs durch die Straße von Hormus und Bab al-Mandab sowie zum Schutz der regionalen Seewege vor Bedrohungen. Welche konkreten Schritte die Mitgliedstaaten zur Sicherung dieser Routen vereinbart haben, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Darüber hinaus prüfte das Gremium Bemühungen zur Stärkung regionaler und internationaler Partnerschaften und zur Ausweitung der Zusammenarbeit mit Ländern und Organisationen. Erörtert wurde auch die Unterstützung der industriellen Integration zwischen den GCC-Mitgliedstaaten und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Golfindustrien auf regionalen und globalen Märkten. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zu stärken und den Interessen der Mitgliedstaaten und ihrer Bevölkerungen zu dienen. Ob zu diesen Punkten Beschlüsse gefasst wurden, teilte die Quelle nicht mit.
Das Treffen fand am Sonntag in Manama statt, wie SPA mitteilte. Die Mitteilung nennt als Datum den 18. Oktober 2026. Weitere Einzelheiten zu Tagesordnung, Ergebnissen oder Folgeterminen enthielt der Bericht nicht.
Hintergrund der Beratungen
Die Zusammenkunft in Manama ist das 168. Treffen des GCC-Ministerrates. Bahrain hat derzeit den Vorsitz der laufenden Sitzung inne. Nach Angaben aus der Mitteilung verfolgen die Mitgliedstaaten mit der Vertiefung der Integration in Logistik und strategischer Bevorratung das Ziel, die Widerstandsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften zu erhöhen. Die Verurteilung der Angriffe auf Saudi-Arabien und die Betonung der Schifffahrtsfreiheit in der Straße von Hormus und Bab al-Mandab verweisen auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region. Zugleich bleibt offen, welche konkreten Maßnahmen aus den Beratungen folgen.
Wer nahm am 168. Treffen des GCC-Ministerrates in Manama teil? Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SPA nahm Außenminister Prinz Faisal bin Farhan bin Abdullah an dem Treffen am Sonntag in der bahrainischen Hauptstadt Manama teil. Den Vorsitz führte der Außenminister des Königreichs Bahrain und amtierende Vorsitzende des GCC-Ministerrates, Dr. Abdullatif bin Rashid Al Zayani. Anwesend waren zudem die Außenminister der GCC-Mitgliedstaaten sowie der Generalsekretär des GCC. Das Treffen war das 168. dieser Art.
Welche Themen standen auf der Tagesordnung des GCC-Ministerrates? Die Beratungen befassten sich mit der Stärkung der gemeinsamen Golf-Zusammenarbeit und der Beschleunigung von Integrationsprojekten in den Bereichen logistische Konnektivität und strategische Bevorratung. Zudem ging es um die Verurteilung von Angriffen auf Saudi-Arabien durch die Houthi-Terrormiliz und um die Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und Bab al-Mandab. Auch regionale und internationale Partnerschaften sowie die industrielle Integration der GCC-Staaten wurden erörtert.
Welche Ziele verfolgt der GCC mit der Vertiefung der Integration? Laut der Mitteilung sollen die Integrationsprojekte in Logistik und strategischer Bevorratung die Effizienz der Golfwirtschaften verbessern und ihre Fähigkeit stärken, Krisen und Herausforderungen zu bewältigen. Damit sollen Entwicklung und Wohlstand gefördert werden. Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung der industriellen Integration zwischen den Mitgliedstaaten und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Golfindustrien auf regionalen und globalen Märkten, um die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zu stärken.
Wie positionierte sich der Ministerrat zu den Angriffen auf Saudi-Arabien? Das Treffen befasste sich mit der Verurteilung von Angriffen auf Saudi-Arabien durch die Houthi-Terrormiliz. Dabei wurde die Notwendigkeit einer entschlossenen internationalen Antwort auf diese terroristischen Angriffe betont. Zudem unterstrich das Gremium die Bedeutung von Anstrengungen zur Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt und des sicheren Durchgangs durch die Straße von Hormus und Bab al-Mandab sowie zum Schutz der regionalen Seewege vor Bedrohungen. Konkrete Maßnahmen wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Welche Angaben machte die Quelle zum Ablauf und zu Ergebnissen des Treffens? Die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, dass das Treffen am Sonntag in Manama stattfand und als 168. Zusammenkunft des GCC-Ministerrates geführt wurde. Als Datum nannte die Mitteilung den 18. Oktober 2026. Der Vorsitz lag bei Bahrain. Einzelheiten zu Beschlüssen, Tagesordnungspunkten oder Folgeterminen enthielt der Bericht nicht. Auch die Frage, ob die erörterten Integrationsprojekte bereits umgesetzt werden, blieb offen.