Genf, 21. Oktober 2026. Der stellvertretende Außenminister Waleed Elkhereiji hat am heutigen Mittwoch in Genf, Schweiz, am sechsten Konsultationstreffen zur Verbesserung der Koordinierung von Friedensinitiativen und -bemühungen im Sudan teilgenommen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Abstimmung regionaler und internationaler Anstrengungen zur Beendigung des Krieges im Sudan.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, bekräftigte Elkhereiji in seiner Rede die Bemühungen des Königreichs Saudi-Arabien um einen Waffenstillstand, die Wahrung der Einheit des Sudan und den Schutz seiner staatlichen Institutionen vor dem Zusammenbruch. Diese Bemühungen stützten sich auf die am 11. Mai 2023 unterzeichnete Jeddah-Erklärung zur Verpflichtung zum Schutz der Zivilbevölkerung des Sudan sowie auf das Abkommen über einen kurzfristigen Waffenstillstand und humanitäre Vereinbarungen.
Elkhereiji drückte die Unterstützung des Königreichs für die Initiative der Quintett-Gruppe und andere regionale und internationale Bemühungen um eine politische Lösung aus. Er betonte, dass eine solche Lösung die Souveränität, die Einheit und die territoriale Integrität des Sudan wahren müsse. Zudem unterstrich er die Bedeutung der Unterstützung der Bemühungen der sudanesischen Regierung, einen von Sudanesen geführten Dialog innerhalb des Landes zu ermöglichen.
Der stellvertretende Außenminister betonte, dass die sudanesische Regierung und der Übergangssouveränitätsrat nicht mit Milizen gleichgesetzt werden dürften, die Verbrechen gegen das sudanesische Volk begangen hätten. Er wiederholte die Ablehnung des Königreichs gegenüber parallelen Einheiten und illegitimen Maßnahmen außerhalb offizieller staatlicher Institutionen, die die Einheit des Sudan bedrohten und nicht den Willen seines Volkes widerspiegelten.
Elkhereiji erklärte, das Königreich habe 100 Millionen Dollar an Hilfe angekündigt, um das Leid der sudanesischen Bevölkerung zu lindern, und eine Spendenkampagne über die Plattform Sahem gestartet. Die gesamte saudische Hilfe für den Sudan hat nach seinen Angaben 3,2 Milliarden Dollar überschritten. Zusätzlich kündigte das Königreich während eines humanitären Koordinierungstreffens in Berlin am 15. April 2026 weitere 145 Millionen Dollar an Hilfe an. Er bekräftigte die Verpflichtung des Königreichs, den Krieg zu beenden und die Stabilität im Sudan wiederherzustellen.
An dem Treffen nahm auch der Ständige Vertreter des Königreichs Saudi-Arabien bei den Vereinten Nationen in Genf, Botschafter Abdulmohsen bin Khothaila, teil.
Der Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA enthielt keine Angaben darüber, welche weiteren Staaten oder Organisationen an dem Konsultationstreffen teilnahmen, welche konkreten Ergebnisse das Treffen erzielte oder wie die angekündigten Hilfsgelder zeitlich verteilt werden sollen.
Wer vertrat Saudi-Arabien bei dem Konsultationstreffen in Genf? Der stellvertretende Außenminister Waleed Elkhereiji nahm am sechsten Konsultationstreffen zur Verbesserung der Koordinierung von Friedensinitiativen und -bemühungen im Sudan in Genf teil. Begleitet wurde er vom Ständigen Vertreter des Königreichs bei den Vereinten Nationen in Genf, Botschafter Abdulmohsen bin Khothaila. In seiner Rede bekräftigte Elkhereiji die Bemühungen des Königreichs um einen Waffenstillstand, die Wahrung der Einheit des Sudan und den Schutz seiner staatlichen Institutionen vor dem Zusammenbruch.
Auf welche Vereinbarungen stützt sich Saudi-Arabien nach Angaben des stellvertretenden Außenministers? Elkhereiji sagte, die saudischen Bemühungen basierten auf der Jeddah-Erklärung zur Verpflichtung zum Schutz der Zivilbevölkerung des Sudan, die am 11. Mai 2023 unterzeichnet wurde, sowie auf dem Abkommen über einen kurzfristigen Waffenstillstand und humanitäre Vereinbarungen. Er drückte zudem die Unterstützung des Königreichs für die Initiative der Quintett-Gruppe und andere regionale und internationale Bemühungen um eine politische Lösung aus. Eine solche Lösung müsse die Souveränität, die Einheit und die territoriale Integrität des Sudan wahren.
Welche Position vertritt das Königreich gegenüber parallelen Einheiten im Sudan? Elkhereiji betonte, dass die sudanesische Regierung und der Übergangssouveränitätsrat nicht mit Milizen gleichgesetzt werden dürften, die Verbrechen gegen das sudanesische Volk begangen hätten. Er wiederholte die Ablehnung des Königreichs gegenüber parallelen Einheiten und illegitimen Maßnahmen außerhalb offizieller staatlicher Institutionen, die die Einheit des Sudan bedrohten und nicht den Willen seines Volkes widerspiegelten. Zudem unterstrich er die Bedeutung der Unterstützung eines von Sudanesen geführten Dialogs innerhalb des Landes.
Wie hoch ist die saudische Hilfe für den Sudan insgesamt? Nach Angaben von Elkhereiji hat die gesamte saudische Hilfe für den Sudan 3,2 Milliarden Dollar überschritten. Das Königreich habe 100 Millionen Dollar an Hilfe angekündigt, um das Leid der sudanesischen Bevölkerung zu lindern, und eine Spendenkampagne über die Plattform Sahem gestartet. Während eines humanitären Koordinierungstreffens in Berlin am 15. April 2026 kündigte das Königreich zusätzlich 145 Millionen Dollar an Hilfe an.
Was ist über die Teilnehmer und Ergebnisse des Treffens bekannt? Der Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA nannte als Teilnehmer den stellvertretenden Außenminister Waleed Elkhereiji und den Ständigen Vertreter des Königreichs bei den Vereinten Nationen in Genf, Botschafter Abdulmohsen bin Khothaila. Das Treffen fand in Genf in der Schweiz statt und war das sechste Konsultationstreffen zur Verbesserung der Koordinierung von Friedensinitiativen und -bemühungen im Sudan. Angaben dazu, welche weiteren Staaten oder Organisationen teilnahmen und welche konkreten Ergebnisse erzielt wurden, enthielt der Bericht nicht.