Riyadh ist der Ausgangspunkt für ein neues elektronisches System zur Verwaltung von Moscheen, das von dem Minister für islamische Angelegenheiten, Dawah und Guidance, Sheikh Dr. Abdullatif Al Alsheikh, in Partnerschaft mit dem Telekommunikationsunternehmen Zain eingeführt wurde.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, umfasst die Plattform 85.968 Moscheen und Eid-Gebetsplätze in 151 Städten und Gouvernements sowie 13 Zweigstellen des Ministeriums und dient etwa 14.647 Nutzern.
Das System deckt den gesamten Lebenszyklus einer Moschee ab, beginnend bei den Bedürfnissen und wohltätigen Beiträgen für den Bau über die Registrierung und den Betrieb bis hin zur Instandhaltung und dem Asset-Management. Ein Schwerpunkt liegt auf Feldinspektionen, bei denen Inspektoren über eine App mithilfe geografischer Standorte Ergebnisse dokumentieren und genehmigen.
Zudem erfolgt eine Integration mit der Masajid-App, über die Nutzer nach Moscheen suchen, die Qibla-Richtung und Gebetszeiten einsehen sowie Beiträge zu Reinigung und Bau finden können. Seit der Pilotphase wurden mehr als 3,6 Millionen Inspektionsbesuche registriert, darunter 2.866.570 Besuche durch männliche und 594.956 Besuche durch weibliche Inspektoren sowie 19.155 Besuche an Eid-Gebetsplätzen.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Umfang hat das neue elektronische System für Moscheen? Das System umfasst insgesamt 85.968 Moscheen und Eid-Gebetsplätze, die über 13 Zweigstellen des Ministeriums in 151 Städten und Gouvernements verteilt sind. Es wird von etwa 14.647 Nutzern verwendet, um Daten und Verfahren zu vereinheitlichen sowie die Qualität und Zugänglichkeit von Informationen zu verbessern.
Welche Phasen des Moscheebetriebs werden durch die Plattform abgedeckt? Die Plattform steuert den vollständigen Lebenszyklus einer Moschee. Dies beginnt bei den Bedarfen und wohltätigen Beiträgen für den Bau und reicht über die Registrierung und den Betrieb bis hin zu Feldinspektionen, Instandhaltung, Asset-Management sowie der Erstellung von Berichten und Leistungsindikatoren zur Entscheidungsunterstützung.
Wie funktionieren die Feldinspektionen innerhalb des neuen Systems? Männliche und weibliche Inspektoren führen Besuche über eine App durch, die den geografischen Standort jeder Moschee nutzt. In dieser Anwendung werden die Ergebnisse und Beobachtungen der Inspektionen direkt dokumentiert, aufgezeichnet und anschließend genehmigt, was die primäre Funktion des Systems darstellt.
Welche Funktionen bietet die integrierte Masajid-App für Nutzer? Die Masajid-App ermöglicht es Nutzern, nach Moscheen zu suchen, Gebetszeiten einzusehen und die Qibla-Richtung zu bestimmen. Zudem können Nutzer elektronische Berichte und Bewertungen einreichen sowie Möglichkeiten finden, zu der Reinigung, Instandhaltung oder dem Bau von Moscheen beizutragen.
Wie viele Inspektionsbesuche wurden seit der Pilotphase verzeichnet? Insgesamt wurden mehr als 3,6 Millionen Besuche registriert. Diese teilen sich auf in 2.866.570 Besuche durch männliche Inspektoren, 594.956 Besuche durch weibliche Inspektoren, 88.164 Besuche zu Freitagsgebeten, 32.732 außerordentliche Besuche, 19.155 Besuche an Eid-Gebetsplätzen und 335 Besuche an vakanten Grundstücken.