Die Unabhängige Ständige Menschenrechtskommission der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat den Internationalen Tag der Jugend 2026 gewürdigt, um die Rolle und Resilienz junger Menschen hervorzuheben. Die Kommission betonte in Jeddah die Notwendigkeit, die Rechte von Jugendlichen zu schützen und sie in verschiedenen Bereichen zu stärken.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, verfügten die OIC-Mitgliedstaaten über eine der größten und dynamischsten Jugendpopulationen der Welt, die als demografischer Reichtum für Innovation, nachhaltige Entwicklung und Frieden gelte. Die Kommission wies darauf hin, dass Hindernisse beseitigt werden müssten, die Jugendliche daran hindern, ihre Rechte voll auszuschöpfen, wobei ein besonderes Augenmerk auf marginalisierte Gruppen liege.
Im Rahmen ihrer Strategie für die Jahre 2026 bis 2030 hat die Kommission der Stärkung der Rechte, der Befähigung und der aktiven Beteiligung von Jugendlichen eine eigenständige Priorität eingeräumt. In diesem Zusammenhang wurde die Bedeutung einer inklusiven, gerechten und qualitativ hochwertigen Bildung sowie der Entwicklung digitaler Kompetenzen betont, um die digitale Kluft zu überbrücken und die verantwortungsvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien auf Basis der Menschenrechte zu gewährleisten.
Die Kommission äußerte zudem tiefe Besorgnis über schwere Menschenrechtsverletzungen an palästinensischen Jugendlichen im Gazastreifen und im Westjordanland. Sie nannte Tötungen, Zwangsvertreibungen, den Entzug grundlegender Dienstleistungen sowie die Zerstörung von Bildungseinrichtungen durch israelische Besatzungsmaßnahmen. Die OIC forderte den Schutz der Rechte auf Leben, Würde, Bildung und Sicherheit gemäß dem internationalen Menschenrechts- und Humanitätsrecht.
Abschließend appellierte die Kommission an die Mitgliedstaaten, die Bedürfnisse von Jugendlichen in politische Entscheidungsprozesse zu integrieren und Investitionen in Bildung und Kompetenzentwicklung zu erhöhen.
Welche Ziele verfolgt die OIC-Menschenrechtskommission für die Jahre 2026 bis 2030? Die Kommission hat in ihrer Strategie für den Zeitraum von 2026 bis 2030 die Stärkung der Rechte von Jugendlichen sowie deren Befähigung und aktive Beteiligung als eigenständige Priorität festgelegt. Diese Maßnahmen basieren auf der Überzeugung, dass junge Menschen eine führende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft und der Leitung von Veränderungen einnehmen.
Welche Forderungen stellt die Kommission im Bereich der Bildung und Technologie? Die Kommission betont die Notwendigkeit einer inklusiven, gerechten und qualitativ hochwertigen Bildung sowie der Förderung digitaler Kompetenzen zur Überwindung der digitalen Kluft. Ziel ist es, die Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien verantwortungsvoll, inklusiv und auf der Grundlage der Menschenrechte unter gezielter Beteiligung von Jugendlichen zu gestalten.
Wie bewertet die Kommission die Situation palästinensischer Jugendlicher? Die Unabhängige Ständige Menschenrechtskommission äußert tiefe Besorgnis über schwere Menschenrechtsverletzungen im Gazastreifen und im Westjordanland durch israelische Besatzungsmaßnahmen. Sie nennt konkret Tötungen, Zwangsvertreibungen, die Zerstörung von Bildungseinrichtungen und den Entzug grundlegender Dienstleistungen, während sie die Rechte auf Leben, Würde, Sicherheit und Bildung gemäß internationalem Recht einfordert.