Über 177 Millionen Dollar hat Saudi-Arabien seit 2017 bereitgestellt, um die Auswirkungen der Rohingya-Flüchtlingskrise zu lindern. Dies gab der Generaldirektor des King Salman Humanitarian Aid and Relief Center (KSrelief), Dr. Abdullah Al Rabeeah, bekannt.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, nahm Al Rabeeah in New York an einer hochrangigen Veranstaltung zu den Rohingya teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen statt und wurde von den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Bangladesch, Malaysia, Türkiye, Gambia und der Europäischen Union organisiert.
Al Rabeeah wies darauf hin, dass die humanitäre Lage besorgniserregend bleibt, da über eine Million Flüchtlinge in Bangladesch vollständig von Hilfe abhängig sind. Für den Joint Response Plan 2026 werden über 710 Millionen Dollar benötigt, um etwa 1,6 Millionen Rohingya-Flüchtlinge sowie Mitglieder der Aufnahmegemeinschaften zu unterstützen.
KSrelief arbeitet mit internationalen und lokalen Partnern an Projekten für Ernährungssicherheit, Unterkünfte, Wasser und sanitäre Einrichtungen. Al Rabeeah betonte, dass humanitäre Hilfe allein nicht ausreiche und Bedingungen in Myanmar geschaffen werden müssten, die eine sichere und freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge ermöglichen.
Wie viel finanzielle Unterstützung hat Saudi-Arabien für die Rohingya geleistet? Saudi-Arabien hat seit dem Jahr 2017 insgesamt über 177 Millionen Dollar bereitgestellt, um die Folgen der Rohingya-Flüchtlingskrise zu mildern. Diese Unterstützung erfolgt über das King Salman Humanitarian Aid and Relief Center (KSrelief), das mit lokalen und internationalen Partnern zusammenarbeitet, um die betroffenen Menschen zu unterstützen.
Welche spezifischen Bedarfe gibt es laut Dr. Abdullah Al Rabeeah für das Jahr 2026? Für den Joint Response Plan 2026 wird ein Betrag von über 710 Millionen Dollar benötigt. Diese Mittel sollen dazu dienen, etwa 1,6 Millionen Menschen zu unterstützen, wobei es sich sowohl um Rohingya-Flüchtlinge als auch um Mitglieder der Gemeinschaften handelt, die diese Flüchtlinge in ihren Gebieten aufnehmen.
In welchen Bereichen setzt KSrelief seine Hilfe für die Rohingya ein? KSrelief konzentriert sich in Zusammenarbeit mit Partnern auf Projekte zur Sicherung der Ernährung sowie die Bereitstellung von Unterkünften. Darüber hinaus werden Maßnahmen in den Bereichen Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen umgesetzt, die sowohl den Flüchtlingen als auch den Aufnahmegemeinschaften zugutekommen.