In Medina hat ein Notfallteam des Saudi Roten Halbmonds (SRCA) einen 45-jährigen pakistanischen Gläubigen wiederbelebt, der während seines spirituellen Rückzugs (I’tikaf) in der Prophetenmoschee einen plötzlichen Herzinfarkt erlitten hatte. Der Vorfall ereignete sich am 28. März 2025, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.
Nach Eingang des Notrufs traf das medizinische Team nach Angaben von SPA schnell am Einsatzort ein und begann mit Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) unter Einsatz eines Defibrillators. Dank des schnellen Handelns gelang es den Helfern, den Puls des Patienten wiederherzustellen, bevor er zur weiteren medizinischen Versorgung transportiert wurde.
Der Zwischenfall wirft ein Schlaglicht auf die medizinische Infrastruktur rund um die Prophetenmoschee, einem der meistbesuchten Orte der islamischen Welt. Tausende Gläubige halten sich dort insbesondere in den letzten zehn Tagen des Ramadan zum I’tikaf auf – einer Zeit intensiver Andacht, in der sich die Menschen oft über viele Stunden in den Gebetsräumen aufhalten. Wie schnell können Notfallteams in solchen Menschenmengen überhaupt reagieren? Die Schilderung der SRCA deutet darauf hin, dass die Rettungskette vor Ort innerhalb kürzester Zeit greift.
Der 45-jährige Pakistaner gehörte zu den zahlreichen Pilgern, die den I’tikaf in der Prophetenmoschee verbringen. Der spirituelle Rückzug ist eine religiöse Praxis, bei der sich Gläubige für eine bestimmte Zeit ganz auf Gebet und Andacht konzentrieren. Gerade in der heißen Jahreszeit und bei dichtem Gedränge können körperliche Belastungen für ältere oder gesundheitlich vorbelastete Menschen riskant werden. Warum ereignen sich solche Zwischenfälle gerade in den Andachtszeiten so häufig? Die Antwort liegt in der Kombination aus langen Aufenthalten, Menschenmengen und teils hohen Temperaturen.
Die Saudi Red Crescent Authority ist die staatliche Rettungsorganisation des Königreichs und in der Region Medina mit eigenen Notfallteams vertreten. Ihre Aufgabe umfasst die schnelle Erstversorgung bei medizinischen Notfällen, den Transport von Patienten sowie die Unterstützung während großer Pilgerzeiten. Dass ein Team innerhalb kurzer Zeit mit Defibrillator und CPR-Maßnahmen vor Ort war, verweist auf die Vorhaltung entsprechender Einsatzkräfte in der Nähe der heiligen Stätten. Wie viele solcher Einsätze die SRCA in Medina pro Jahr fährt, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Der Einsatzverlauf folgte nach SPA-Angaben dem klassischen Muster der erweiterten Ersten Hilfe: Notruf, Anfahrt, sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen, Einsatz eines Defibrillators zur Wiederherstellung eines geordneten Herzrhythmus und anschließender Transport in eine medizinische Einrichtung. Die Wiederherstellung des Pulses gilt in der Notfallmedizin als entscheidender Zwischenschritt, bevor der Patient weiterbehandelt werden kann. Was genau die Ursache des Herzinfarkts war, wird in dem Bericht nicht genannt. Ebenso bleibt offen, in welches Krankenhaus der Mann gebracht wurde und wie sein weiterer Gesundheitszustand ist.
Der I’tikaf in der Prophetenmoschee zieht jedes Jahr zahlreiche Gläubige aus dem In- und Ausland an. Für die Behörden bedeutet das eine besondere Herausforderung bei der medizinischen Versorgung, der Sicherheit und der Logistik. Die Prophetenmoschee in Medina ist neben der Heiligen Moschee in Mekka der wichtigste islamische Gebetsort in Saudi-Arabien. In beiden Moscheen sind während der Pilger- und Ramadanzeiten rund um die Uhr Rettungskräfte im Einsatz. Wie eng die Zusammenarbeit zwischen Moscheeverwaltung und Rettungsdiensten im konkreten Fall war, lässt der SPA-Bericht offen.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig schnelle medizinische Hilfe an stark frequentierten religiösen Stätten ist. Für die vielen Pilger, die den I’tikaf als Zeit der Einkehr nutzen, gehört die Verfügbarkeit von Notfallversorgung zu den zentralen Sicherheitsfragen. Der Saudi Rote Halbmond hat mit der Wiederbelebung des 45-Jährigen nach eigener Darstellung einen lebensrettenden Einsatz abgeschlossen. Über den weiteren Verlauf der Behandlung oder eine mögliche Rückkehr des Patienten in seine Heimat macht die staatliche Nachrichtenagentur keine Angaben.
Was geschah mit dem 45-jährigen Pilger in der Prophetenmoschee? Der 45-jährige pakistanische Gläubige erlitt während seines spirituellen Rückzugs (I’tikaf) in der Prophetenmoschee in Medina einen plötzlichen Herzinfarkt. Notfallteams des Saudi Roten Halbmonds (SRCA) trafen nach dem Notruf schnell am Einsatzort ein und begannen mit Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Einsatz eines Defibrillators. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SPA konnten sie den Puls des Patienten wiederherstellen, bevor er zur weiteren medizinischen Versorgung transportiert wurde. Der Vorfall ereignete sich am 28. März 2025.
Welche Maßnahmen ergriffen die Rettungskräfte vor Ort? Nach Eingang des Notrufs rückte das medizinische Team der Saudi Red Crescent Authority nach SPA-Angaben unverzüglich aus. Am Einsatzort begannen die Helfer mit Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) und setzten einen Defibrillator ein. Durch diese Maßnahmen gelang es ihnen, den Puls des 45-jährigen Pakistaners wiederherzustellen. Anschließend wurde der Patient zur weiteren medizinischen Behandlung transportiert. Der Bericht beschreibt damit eine Rettungskette aus Notruf, schneller Anfahrt, Wiederbelebung und anschließendem Transport in eine medizinische Einrichtung.
Was ist der I’tikaf, während dem der Mann zusammenbrach? Der I’tikaf ist ein spiritueller Rückzug, bei dem sich Gläubige für eine bestimmte Zeit ganz auf Gebet und Andacht konzentrieren. Der 45-jährige Pakistaner hielt sich nach SPA-Angaben in der Prophetenmoschee in Medina in genau dieser Andachtsform auf, als er den Herzinfarkt erlitt. Der I’tikaf findet häufig in den letzten zehn Tagen des Ramadan statt und zieht zahlreiche Gläubige aus dem In- und Ausland an. Die Prophetenmoschee in Medina ist neben der Heiligen Moschee in Mekka der wichtigste islamische Gebetsort Saudi-Arabiens.
Welche Rolle spielt der Saudi Rote Halbmond in Medina? Die Saudi Red Crescent Authority (SRCA) ist die staatliche Rettungsorganisation des Königreichs und in der Region Medina mit eigenen Notfallteams vertreten. Zu ihren Aufgaben gehören die schnelle Erstversorgung bei medizinischen Notfällen, der Transport von Patienten und die Unterstützung während großer Pilgerzeiten. Im Fall des 45-jährigen Pakistaners traf ein SRCA-Team nach dem Notruf schnell am Einsatzort ein und führte die Wiederbelebung durch. Wie viele Einsätze die SRCA in Medina pro Jahr fährt, geht aus dem SPA-Bericht nicht hervor.
Welche Informationen enthält der Bericht nicht? Der SPA-Bericht nennt weder die genaue Ursache des Herzinfarkts noch das Krankenhaus, in das der 45-jährige Pakistaner gebracht wurde. Auch der weitere Gesundheitszustand des Patienten nach dem Transport bleibt offen. Angaben zur Zahl der jährlichen Rettungseinsätze der SRCA in Medina oder zur konkreten Zusammenarbeit zwischen Moscheeverwaltung und Rettungsdiensten enthält der Bericht ebenfalls nicht. Ebenso wird nicht ausgeführt, ob und wann der Mann in seine Heimat zurückkehren kann.