In Jeddah hat der Präsident der Islamischen Entwicklungsbank (IsDB), Dr. Muhammad Al Jasser, den indonesischen Gesundheitsminister Budi Gunadi Sadikin getroffen, um die bilaterale Zusammenarbeit zur Stärkung des indonesischen Gesundheitssektors zu prüfen. Das Treffen fand am Vortag statt, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.
Die laufende Unterstützung der IsDB für Indonesien erstreckt sich nach Angaben von SPA auf die Bereiche Mutter- und Kindergesundheit, onkologische Dienste und das nationale Überweisungsnetz. Sie baut auf der Einweihung spezialisierter Einrichtungen für Mutter- und Kindergesundheit im Jahr 2024 am Dharmais Cancer Hospital und am Persahabatan Hospital auf.
Die beiden Vertreter erörterten das Projekt Strengthening Indonesia’s Healthcare Referral Network (SIHREN), das von der IsDB mit 803,3 Millionen Euro finanziert wird. Im Mittelpunkt standen die Fortschritte des Projekts von der Beschaffung über die Vorbereitung der Standorte und die Installation der Ausrüstung bis hin zur vollständigen operativen Einführung, um den Zugang zu fortschrittlichen medizinischen Technologien zu erweitern.
Darüber hinaus wurden die Vorbereitungen für das vorgeschlagene TITANS-Projekt besprochen. Dieses zielt darauf ab, vier große universitäre Lehrkrankenhäuser zu Zentren für spezialisierte medizinische Versorgung und klinische Ausbildung auszubauen. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt laufender Finanzierungsgespräche, gesetzlicher Verfahren und der abschließenden Genehmigung durch die IsDB.
Dr. Al Jasser bekräftigte die Bereitschaft der Bank, eng mit dem indonesischen Gesundheitsministerium zusammenzuarbeiten, um Entwicklungsfinanzierung in hochwertige und landesweit zugängliche Gesundheitsdienste umzuwandeln.
Der Bericht von SPA enthielt keine Angaben zu einem Zeitplan für die Umsetzung des TITANS-Projekts, zu den genauen Standorten der vier Lehrkrankenhäuser oder zu den Ergebnissen der laufenden Finanzierungsgespräche.
Wer traf sich in Jeddah und worum ging es bei dem Gespräch? Der Präsident der Islamischen Entwicklungsbank (IsDB), Dr. Muhammad Al Jasser, traf den indonesischen Gesundheitsminister Budi Gunadi Sadikin. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SPA prüften beide die bilaterale Zusammenarbeit zur Stärkung des indonesischen Gesundheitssektors. Im Mittelpunkt standen die laufende Unterstützung der IsDB für Indonesien sowie die Erörterung des SIHREN-Projekts und der Vorbereitungen für das vorgeschlagene TITANS-Projekt. Das Treffen fand am Vortag in Jeddah statt.
Welche Bereiche der Gesundheitsversorgung unterstützt die IsDB in Indonesien? Die Unterstützung der IsDB für Indonesien erstreckt sich laut SPA auf die Mutter- und Kindergesundheit, onkologische Dienste und das nationale Überweisungsnetz. Sie baut auf der Einweihung spezialisierter Einrichtungen für Mutter- und Kindergesundheit im Jahr 2024 am Dharmais Cancer Hospital und am Persahabatan Hospital auf. Diese Angaben nannte die staatliche Nachrichtenagentur im Zusammenhang mit dem Treffen in Jeddah.
Was ist das SIHREN-Projekt und wie wird es finanziert? Das Projekt Strengthening Indonesia’s Healthcare Referral Network (SIHREN) wird nach SPA-Angaben von der IsDB mit 803,3 Millionen Euro finanziert. Bei dem Gespräch ging es darum, das Projekt von der Beschaffung über die Vorbereitung der Standorte und die Installation der Ausrüstung bis zur vollständigen operativen Einführung voranzutreiben. Ziel ist es, den Zugang zu fortschrittlichen medizinischen Technologien zu erweitern.
Was ist über das vorgeschlagene TITANS-Projekt bekannt? Das TITANS-Projekt zielt darauf ab, vier große universitäre Lehrkrankenhäuser zu Zentren für spezialisierte medizinische Versorgung und klinische Ausbildung auszubauen. Nach Angaben von SPA steht das Vorhaben unter dem Vorbehalt laufender Finanzierungsgespräche, gesetzlicher Verfahren und der abschließenden Genehmigung durch die IsDB. Weitere Einzelheiten zu Standorten oder Zeitplan enthielt der Bericht nicht.
Welche Zusage machte der IsDB-Präsident gegenüber Indonesien? Dr. Al Jasser bekräftigte die Bereitschaft der Bank, eng mit dem indonesischen Gesundheitsministerium zusammenzuarbeiten. Ziel sei es, Entwicklungsfinanzierung in hochwertige und landesweit zugängliche Gesundheitsdienste umzuwandeln. Diese Aussage wurde von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA im Zusammenhang mit dem Treffen in Jeddah berichtet. Konkrete neue Finanzzusagen über die bereits genannten Projekte hinaus wurden nicht genannt.