Sonntag, 1. November 2026
Kultur

Al-Sawani: Alte Wasserstradition in Qassim bewahrt

Al-Sawani: Alte Wasserstradition in Qassim bewahrt

In der Region Qassim ist Al-Sawani eine der bekanntesten traditionellen Tätigkeiten, die mit dem landwirtschaftlichen Leben verbunden sind. Sie diente als wichtigste Methode, um Wasser aus tiefen Brunnen zu schöpfen, um Farmen zu bewässern und Vieh zu tränken, bevor moderne Pumpen aufkamen. Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA aus Buraidah.

Die Landwirte stützten sich auf Kamele und trainierte Tiere, um Wasser mit traditionellen Werkzeugen zu ziehen. Dazu gehörten „Al-Gharb“, ein Ledereimer, „Al-Rasha“, das Ziehseil, sowie weitere Hebe- und Transportwerkzeuge. Al-Sawani war eng mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit in Qassim verbunden und wurde mit einem mündlichen Erbe von Gesängen der Kamelreiter verknüpft, die während der Bewässerung gesungen wurden und heute Teil der Volkserinnerung der Region sind.

Der Landwirt Saleh Al-Hamad wies darauf hin, dass Kamele eine spezielle Ausbildung für die Al-Sawani-Arbeit benötigten. Er äußerte die Hoffnung, dass junge Menschen das Leben ihrer Vorfahren kennenlernen und dieses Erbe bewahren. Mit der modernen Bewässerung ist die Rolle von Al-Sawani als primäre Methode zur Wasserentnahme zurückgegangen, doch sie besteht in Erbedörfern, Festivals und Volksveranstaltungen fort. Dies spiegelt das wachsende Interesse an der Dokumentation des kulturellen Erbes von Qassim wider.

Wer heute durch die Region Qassim reist, stößt in den Erbedörfern und bei Volksfesten noch auf Vorführungen dieser alten Technik. Die Gesänge der Kamelreiter, die einst den Rhythmus der Bewässerung vorgaben, sind zu einem festen Bestandteil der regionalen Folklore geworden. Sie erinnern an eine Zeit, in der die Wasserversorgung von der Kraft und dem Training der Tiere abhing. Die traditionellen Werkzeuge wie der Ledereimer Al-Gharb und das Ziehseil Al-Rasha sind heute vor allem in Museen und bei Festivals zu sehen. Dort zeigen sie, wie mühsam die Bewässerung einst war und wie eng das Überleben der Farmen mit dieser Tätigkeit verknüpft war.

Die Region Qassim gilt als landwirtschaftlich geprägt, und die Erinnerung an Al-Sawani ist Teil dieser Identität. Die mündlich überlieferten Gesänge der Kamelreiter wurden über Generationen weitergegeben und sind heute ein Stück gelebter Geschichte. In den Erbedörfern wird versucht, diese Tradition für Besucher sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht nur um die Technik des Wasserziehens, sondern auch um das soziale Leben, das sich um die Brunnen und die Tiere rankte. Die Gemeinschaft traf sich bei der Bewässerung, und die Gesänge strukturierten den Arbeitsablauf. So wurde Al-Sawani zu einem kulturellen Anker, der weit über die reine Wasserversorgung hinausreichte.

Mit der Einführung moderner Pumpen verlor Al-Sawani seine zentrale wirtschaftliche Funktion. Die Landwirte konnten Wasser nun schneller und mit weniger Aufwand fördern. Dennoch verschwand die Tradition nicht vollständig. In Erbedörfern, bei Festivals und Volksveranstaltungen wird sie weiterhin gezeigt. Das wachsende Interesse an der Dokumentation des kulturellen Erbes von Qassim hat dazu beigetragen, dass Al-Sawani nicht in Vergessenheit gerät. Die Erzählungen der Älteren, die noch mit Kamelen und Ledereimern arbeiteten, werden gesammelt und weitergegeben. So bleibt die Erinnerung an eine Zeit lebendig, in der Wasser noch mit Muskelkraft und Tierkraft aus der Tiefe geholt werden musste.

Die SPA berichtete nicht, wie viele Menschen heute noch Al-Sawani beruflich ausüben oder wie viele Erbedörfer die Tradition regelmäßig zeigen. Auch konkrete Zahlen zu den Festivals oder zur Zahl der trainierten Kamele wurden nicht genannt. Ebenso fehlen Angaben dazu, seit wann genau diese Tradition in Qassim praktiziert wird oder wie sich die Gesänge im Laufe der Zeit verändert haben. Der Bericht lässt offen, ob es Programme gibt, die junge Menschen aktiv in die Pflege dieses Erbes einbeziehen. Diese Punkte bleiben in der SPA-Meldung unerwähnt.

Was war Al-Sawani und wozu diente es? Al-Sawani war eine traditionelle Tätigkeit in der Region Qassim, bei der Wasser aus tiefen Brunnen geschöpft wurde, um Farmen zu bewässern und Vieh zu tränken. Sie war die wichtigste Methode, bevor moderne Pumpen aufkamen. Die Landwirte nutzten Kamele und trainierte Tiere, um das Wasser mit Werkzeugen wie dem Ledereimer Al-Gharb und dem Ziehseil Al-Rasha nach oben zu befördern. Al-Sawani war eng mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit in Qassim verbunden und prägte den Alltag der Menschen in der Region über Generationen hinweg.

Welche Werkzeuge wurden bei Al-Sawani verwendet? Zu den traditionellen Werkzeugen gehörten „Al-Gharb“, ein Ledereimer, und „Al-Rasha“, das Ziehseil. Daneben kamen weitere Hebe- und Transportwerkzeuge zum Einsatz, mit denen das Wasser aus der Tiefe geholt wurde. Die Werkzeuge wurden von Kamelen und anderen trainierten Tieren gezogen, die für diese Arbeit speziell ausgebildet werden mussten. Der Landwirt Saleh Al-Hamad betonte, dass die Kamele eine besondere Ausbildung für die Al-Sawani-Arbeit benötigten. Diese Werkzeuge sind heute vor allem in Erbedörfern und bei Volksfesten zu sehen.

Welche Rolle spielten Gesänge bei der Bewässerung? Al-Sawani war mit einem mündlichen Erbe von Gesängen der Kamelreiter verbunden, die während der Bewässerung gesungen wurden. Diese Gesänge sind heute Teil der Volkserinnerung der Region Qassim. Sie strukturierten den Arbeitsablauf und begleiteten die mühsame Arbeit an den Brunnen. Über Generationen wurden sie weitergegeben und sind ein Stück gelebter Geschichte. In Erbedörfern und bei Festivals werden sie bis heute gepflegt, um die Tradition lebendig zu halten und Besuchern die frühere Lebensweise näherzubringen.

Warum ist Al-Sawani heute zurückgegangen? Mit der modernen Bewässerung und dem Aufkommen von Pumpen verlor Al-Sawani seine Rolle als primäre Methode zur Wasserentnahme. Die Landwirte konnten Wasser nun schneller und mit weniger körperlichem Aufwand fördern. Dennoch verschwand die Tradition nicht vollständig, sondern besteht in Erbedörfern, Festivals und Volksveranstaltungen fort. Dies spiegelt das wachsende Interesse an der Dokumentation des kulturellen Erbes von Qassim wider. Die Erinnerung an die mühsame Arbeit mit Kamelen und Ledereimern bleibt so erhalten.

Was wünscht sich der Landwirt Saleh Al-Hamad? Der Landwirt Saleh Al-Hamad äußerte die Hoffnung, dass junge Menschen das Leben ihrer Vorfahren kennenlernen und dieses Erbe bewahren. Er wies darauf hin, dass Kamele eine spezielle Ausbildung für die Al-Sawani-Arbeit benötigten. Seine Aussage unterstreicht die Bedeutung der Weitergabe von Wissen über die traditionelle Wasserentnahme. Die SPA-Meldung lässt jedoch offen, ob es konkrete Programme gibt, die junge Menschen aktiv in die Pflege dieses Erbes einbeziehen. Al-Hamads Wunsch richtet sich auf die Bewahrung der Erinnerung an die frühere Lebensweise in Qassim.