In Aden wurde eine Kampagne gestartet, um eine Million mit Insektiziden behandelte Moskitonetze zur Vorbeugung von Malaria im Jemen zu verteilen.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, erfolgt diese Initiative in Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem nationalen Programm zur Malariabekämpfung des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und Bevölkerung.
Die Kampagne richtet sich an zwei Millionen Menschen, wobei insbesondere schwangere Frauen, Kinder und Vertriebene in Camps in den verschiedenen Gouvernements des Jemen versorgt werden. Dr. Qasem Buhaibeh, der jemenitische Gesundheitsminister, gab an, dass in den kommenden Tagen Moskitonetze in 626 Camps für Vertriebene verteilt werden sollen.
Das Projekt ist Teil der humanitären Bemühungen Saudi-Arabiens durch KSrelief, um die Ausbreitung von Epidemien unter vulnerablen Gruppen zu begrenzen und die präventiven Gesundheitsdienste im Jemen zu verbessern.
Wer ist an der Verteilung der Moskitonetze im Jemen beteiligt? Die Kampagne wird vom Zentrum Roi Salman für Hilfsmaßnahmen und humanitäre Arbeit (KSrelief) geleitet. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie dem nationalen Programm zur Malariabekämpfung, welches zum Ministerium für öffentliche Gesundheit und Bevölkerung gehört.
Welche Zielgruppen und Mengen umfasst die Hilfsaktion in Aden? Insgesamt sollen eine Million mit Insektiziden behandelte Moskitonetze verteilt werden, wovon zwei Millionen Menschen profitieren. Die Priorität liegt dabei auf den am stärksten gefährdeten Gruppen, wozu insbesondere Kinder, schwangere Frauen und Personen in Vertriebenenlagern zählen.
Wie viele Standorte werden durch die Kampagne von KSrelief erreicht? Laut Angaben des jemenitischen Gesundheitsministers Dr. Qasem Buhaibeh wird die Kampagne in den kommenden Tagen Moskitonetze in 626 Camps für Vertriebene verteilen. Diese Standorte befinden sich über die verschiedenen Gouvernements des Jemen verteilt.