New York war der Austragungsort für das 16. Treffen des Expertenkomitees der Vereinten Nationen für das globale Management räumlicher Informationen (UN-GGIM), an dem Saudi-Arabien teilnahm. Die Delegation wurde von der Generalbehörde für Vermessung und räumliche Informationen vertreten, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.
Dr. Ing. Mohammed bin Yahya Al-Sayel, Leiter der Generalbehörde für Vermessung und räumliche Informationen, führte die Delegation an. Er betonte die Notwendigkeit, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und ein integriertes globales System für das Management räumlicher Informationen zu entwickeln. Dabei sollen moderne Technologien und künstliche Intelligenz zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung und Entscheidungsfindung genutzt werden.
Saudi-Arabien erläuterte im Rahmen des Treffens die Umsetzung des Integrated Geospatial Information Framework (UN-IGIF) der Vereinten Nationen sowie die Entwicklung nationaler Richtlinien, rechtlicher Rahmenbedingungen und Standards für räumliche Daten. Ziel dieser Maßnahmen ist die Verbesserung der Datenqualität, der Systeminteroperabilität und des effizienten Informationsaustauschs.
Die Beteiligung umfasste Themen wie die Integration von räumlichen und statistischen Informationen, Landmanagement, maritime Informationen, Hydrographie sowie den Global Geodetic Reference Frame. Zudem wurden digitale Zwillinge und Cloud Computing in diesem Sektor thematisiert. Saudi-Arabien bekräftigte die Unterstützung des globalen geodätischen Referenzrahmens und erläuterte die Teilnahme an der Arab Geodetic Reference Frame (ARABREF) Initiative zur Entwicklung regionaler und internationaler Infrastrukturen.
In Bezug auf geografische Namen betonte das Königreich die Standardisierung und Erhaltung als Teil der nationalen und kulturellen Identität sowie die Nutzung moderner Technologien zur Stärkung der Datenhoheit. Abschließend wurden die Entwicklungen zum UN-Geospatial Center of Excellence in Riad vorgestellt, das gemeinsam mit Zentren in Bonn, Deutschland, und Deqing, China, als Plattform für Innovation und technischen Support für Mitgliedstaaten dienen soll.
Wer leitete die saudi-arabische Delegation beim UN-GGIM-Treffen? Die Delegation wurde von Dr. Ing. Mohammed bin Yahya Al-Sayel geleitet, der als Leiter der Generalbehörde für Vermessung und räumliche Informationen fungiert. Während des Treffens in New York betonte er die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz und modernen Technologien zur Unterstützung von Entscheidungsfindungen und nachhaltiger Entwicklung.
Welche Rahmenbedingungen setzt Saudi-Arabien im Bereich räumlicher Daten um? Saudi-Arabien setzt das Integrated Geospatial Information Framework (UN-IGIF) der Vereinten Nationen um. Parallel dazu entwickelt das Land nationale Standards, rechtliche Rahmenbedingungen und Richtlinien für räumliche Daten, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen zu gewährleisten und die allgemeine Qualität sowie den Austausch von Informationen zu verbessern.
Welche Rolle spielt das neue Zentrum in Riad im globalen Kontext? In Riad wird ein UN-Geospatial Center of Excellence geschaffen, das als Plattform für Innovation und Wissensaustausch dient. Dieses Zentrum arbeitet in Koordination mit weiteren räumlichen Zentren der Vereinten Nationen in Bonn, Deutschland, und Deqing, China, zusammen, um den Mitgliedstaaten der Organisation technische Unterstützung zu bieten.
An welchen geodätischen Initiativen beteiligt sich Saudi-Arabien? Saudi-Arabien unterstützt den Global Geodetic Reference Frame und nimmt aktiv an der Arab Geodetic Reference Frame (ARABREF) Initiative teil. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die geodätischen Infrastrukturen auszubauen und die Kapazitäten sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene zu stärken.