Donnerstag, 22. Oktober 2026
Kultur

FAO-Kochbuch zeigt Fischerinnen der Farasan-Inseln aus Jazan

FAO-Kochbuch zeigt Fischerinnen der Farasan-Inseln aus Jazan

Frauen von den Farasan-Inseln in der Region Jazan sind in einem globalen Kochbuch vertreten, das die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zum Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 veröffentlicht hat. Das Buch dokumentiert ihre Rolle bei der Nahrungsmittelproduktion, bei der Bewahrung traditionellen Wissens und bei der Unterstützung der Lebensgrundlagen ihrer Gemeinden, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.

Im Mittelpunkt des Beitrags steht Anbra Qasim, die vor mehr als 40 Jahren gemeinsam mit ihrer Großmutter und erfahrenen Fischerinnen in Farasan auf See zu arbeiten begann. Heute gibt sie ihre Kenntnisse in der Fischerei und in der Zubereitung von Lebensmitteln an junge Frauen weiter, die dieses Handwerk erlernen wollen. Wer in einer solchen Gemeinschaft aufwächst, lernt das Meer nicht aus Büchern, sondern von den Händen derer, die es täglich befahren. Wie viele Generationen von Wissen stecken in einer einzigen Handbewegung beim Ausnehmen eines Fisches? Und was bedeutet es für eine junge Frau in Farasan, wenn ihre Lehrerin selbst vier Jahrzehnte auf See verbracht hat?

Das FAO-Kochbuch enthält zudem ein saudisches Rezept für gesalzenen und getrockneten Fisch, der mit einem Salat serviert wird. Damit spiegelt es das kulinarische Erbe des Gouvernements Farasan und der weiteren Region Jazan wider. Beschrieben wird eine traditionelle Konservierungsmethode, die innerhalb von Familien weitergegeben wurde. Kann man eine Küche verstehen, ohne die Methode zu kennen, mit der sie Vorräte für die dürren Monate anlegt? Ist ein getrockneter Fisch nicht auch ein Archiv der Gezeiten, des Windes und der Geduld?

Die Veröffentlichung fällt in das Internationale Jahr der Bäuerin 2026, das die FAO ausgerufen hat. Die Aufnahme der Fischerinnen von Farasan in ein weltweit verbreitetes Kochbuch rückt eine Gruppe in den Blick, deren Arbeit an Land oft weniger sichtbar ist als die der Männer auf den Booten. Wer zählt eigentlich die Stunden, die Frauen mit dem Salzen, Trocknen und Sortieren verbringen? Und warum tauchen diese Stunden in Statistiken so selten auf?

Die Farasan-Inseln liegen in der Region Jazan im Südwesten Saudi-Arabiens. Das Gouvernement Farasan ist für seine Fischereitradition bekannt, und die dortige Küche greift seit jeher auf das zurück, was das Rote Meer liefert. Ein Rezept, das gesalzenen und getrockneten Fisch mit Salat kombiniert, erzählt von dieser Nähe zum Wasser ebenso wie von der Notwendigkeit, Erträge über die Zeit zu retten. Wie verändert sich eine Inselküche, wenn junge Frauen das Handwerk neu lernen? Bleibt der Geschmack derselbe, wenn die Hände wechseln?

Anbra Qasim wird in dem Beitrag als Frau beschrieben, die ihr Wissen weitergibt. Sie arbeitet nach Angaben von SPA seit mehr als 40 Jahren auf See und begann damit an der Seite ihrer Großmutter und erfahrener Fischerinnen. Dass sie heute junge Frauen unterrichtet, verbindet die Vergangenheit der Inseln mit ihrer Zukunft. Was geht verloren, wenn eine Fertigkeit nicht weitergegeben wird? Und was gewinnt eine Gemeinschaft, wenn sie es doch tut?

Das Kochbuch der FAO ist zum Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 erschienen und versammelt Rezepte und Porträts aus verschiedenen Teilen der Welt. Für die Region Jazan bedeutet die Aufnahme eine internationale Sichtbarkeit ihrer Fischereikultur. Die Dokumentation beschränkt sich dabei auf die Rolle der Frauen bei der Nahrungsproduktion, der Bewahrung traditionellen Wissens und der Unterstützung der Lebensgrundlagen. Reicht Sichtbarkeit allein aus, um Arbeitsbedingungen zu verbessern? Oder ist sie nur der erste Schritt, dem andere folgen müssen?

Der Bericht von SPA nennt keine Angaben zur Auflage des Kochbuchs, zu seiner Verbreitung oder zu weiteren beteiligten Personen. Auch Zahlen zur Fischerei auf den Farasan-Inseln oder zur Zahl der dort arbeitenden Frauen enthält die Meldung nicht. Ebenso wenig werden Angaben zur Organisation der Vermarktung oder zu Einkommen aus dem Fischfang gemacht. Wer die Lücke füllen will, muss andere Quellen suchen. Was fehlt, ist damit ebenso Teil der Nachricht wie das, was berichtet wird.

Wer wird in dem FAO-Kochbuch von den Farasan-Inseln vorgestellt? Vorgestellt wird Anbra Qasim, die nach Angaben von SPA vor mehr als 40 Jahren gemeinsam mit ihrer Großmutter und erfahrenen Fischerinnen in Farasan auf See zu arbeiten begann. Heute gibt sie ihre Kenntnisse in der Fischerei und in der Zubereitung von Lebensmitteln an junge Frauen weiter, die das Handwerk erlernen wollen. Das Kochbuch dokumentiert damit ihre Rolle bei der Nahrungsmittelproduktion, bei der Bewahrung traditionellen Wissens und bei der Unterstützung der Lebensgrundlagen ihrer Gemeinde auf den Inseln in der Region Jazan.

Welches saudische Rezept ist in dem Kochbuch enthalten? Das Kochbuch enthält ein saudisches Rezept für gesalzenen und getrockneten Fisch, der mit einem Salat serviert wird. Damit spiegelt es nach SPA das kulinarische Erbe des Gouvernements Farasan und der weiteren Region Jazan wider. Beschrieben wird eine traditionelle Konservierungsmethode, die innerhalb von Familien weitergegeben wurde. Das Rezept steht damit nicht nur für Geschmack, sondern auch für ein Verfahren, mit dem Erträge aus dem Roten Meer über längere Zeit haltbar gemacht werden.

Aus welchem Anlass wurde das Kochbuch veröffentlicht? Das globale Kochbuch wurde von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, der FAO, zum Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 veröffentlicht. Es versammelt Rezepte und Porträts und rückt die Arbeit von Frauen in der Landwirtschaft und Fischerei in den Blick. Die Aufnahme der Fischerinnen von Farasan und des Rezepts aus Jazan verbindet die lokale Fischereitradition mit einem internationalen Anlass. Die Meldung von SPA nennt dabei keine Angaben zur Auflage oder zur Verbreitung des Buches.

Was bedeutet die Aufnahme für die Region Jazan? Für die Region Jazan bedeutet die Aufnahme in ein weltweit verbreitetes Kochbuch internationale Sichtbarkeit ihrer Fischereikultur. Das Gouvernement Farasan ist für seine Fischereitradition bekannt, und die dortige Küche greift seit jeher auf das zurück, was das Rote Meer liefert. Das Rezept für gesalzenen und getrockneten Fisch mit Salat erzählt von dieser Nähe zum Wasser und von der Notwendigkeit, Erträge über die Zeit zu retten. Angaben zu Einkommen oder Vermarktung enthält die Meldung allerdings nicht.

Welche Angaben fehlen in der Meldung von SPA? Die Meldung nennt keine Angaben zur Auflage des Kochbuchs, zu seiner Verbreitung oder zu weiteren beteiligten Personen. Auch Zahlen zur Fischerei auf den Farasan-Inseln oder zur Zahl der dort arbeitenden Frauen enthält der Bericht nicht. Ebenso wenig werden Angaben zur Organisation der Vermarktung oder zu Einkommen aus dem Fischfang gemacht. Wer diese Lücken füllen will, muss andere Quellen heranziehen; der Bericht selbst beschränkt sich auf das Porträt und das Rezept.