Mekka war der Ort für die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem Ministerium für islamische Angelegenheiten, Ruf und Anleitung sowie der Nationalen Kommission für muslimische Angelegenheiten der Republik Philippinen.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, unterzeichnete Dr. Awad bin Sabti Al-Anazi, Unterstaatssekretär für islamische Angelegenheiten, im Namen des Ministers Sheikh Dr. Abdullatif bin Abdulaziz Al-Sheikh das Dokument. Die philippinische Seite wurde durch den Minister der Nationalen Kommission für muslimische Angelegenheiten, Sabudin Abdul Rahim, vertreten.
Die Vereinbarung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in islamischen Angelegenheiten zu stärken und die Werte des Islam sowie dessen Position zu zeitgenössischen Themen zu erläutern. Zudem sollen das kulturelle Niveau von Muslimen gehoben, ihre Identität bewahrt und Werte wie Zuneigung, Barmherzigkeit und Solidarität gemäß den Gesetzen beider Länder gefördert werden.
Die Kooperation umfasst den Austausch von Forschungsergebnissen, Büchern und wissenschaftlichen Publikationen in verschiedenen Sprachen. Geplant sind zudem koordinierte Besuche von Imamen der beiden heiligen Moscheen in den Philippinen sowie die Durchführung wissenschaftlicher Konferenzen und Trainingsseminare zur Qualifizierung von Predigern, Imamen und Muezzinen. Fachgelehrte sollen an islamischen Veranstaltungen in beiden Staaten teilnehmen.
Wer hat die Absichtserklärung in Mekka unterzeichnet? Die Unterzeichnung erfolgte im Hauptsitz der Zweigstelle des Ministeriums in Mekka. Dr. Awad bin Sabti Al-Anazi vertrat das Ministerium für islamische Angelegenheiten, Ruf und Anleitung im Namen von Minister Sheikh Dr. Abdullatif bin Abdulaziz Al-Sheikh. Von philippinischer Seite unterzeichnete der Minister der Nationalen Kommission für muslimische Angelegenheiten, Sabudin Abdul Rahim, das Dokument.
Welche Ziele verfolgt die Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und den Philippinen? Die Absichtserklärung zielt auf die Stärkung der Zusammenarbeit in islamischen Angelegenheiten ab. Dabei geht es darum, die Werte des Islam und dessen Position zu aktuellen Themen zu erläutern. Zudem sollen die kulturelle Ebene von Muslimen sowie deren Identität gefördert werden, während Werte wie Solidarität, Barmherzigkeit und Zuneigung im Einklang mit den nationalen Gesetzen beider Länder gestärkt werden.
Welche konkreten Maßnahmen zur Ausbildung und zum Wissensaustausch sind vorgesehen? Die Parteien vereinbarten den Austausch von wissenschaftlichen Publikationen, Büchern und Forschungsergebnissen in verschiedenen Sprachen. Zudem werden Besuche von Imamen der beiden heiligen Moscheen in den Philippinen koordiniert. Zur Qualifizierung von Muezzinen, Imamen, Predigern und Khatibs sollen Trainingsseminare und wissenschaftliche Konferenzen abgehalten werden, an denen auch spezialisierte Gelehrte aus beiden Ländern teilnehmen.