Sonntag, 27. September 2026
Kultur

AlMadar in Jeddah präsentiert islamisches wissenschaftliches Erbe

AlMadar in Jeddah präsentiert islamisches wissenschaftliches Erbe

In Jeddah zeigt AlMadar im Rahmen der zweiten Islamic Arts Biennale unter dem Motto And All That Is In Between über 265 Kunstwerke aus mehr als 30 internationalen Institutionen aus 20 Ländern.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, befasst sich die Ausstellung mit der Entwicklung von Zahlen, Mathematik, Astronomie, Ingenieurwesen und Design, um das menschliche Verständnis des Universums zu beleuchten.

Ein zentrales Exponat ist das älteste datierte Astrolabium aus der Al-Sabah-Sammlung aus der Abbasiden-Zeit. Dieses Instrument, das vom Bagdader Hersteller Nasṭūlus entworfen wurde und die Jahreszahl 315 AH trägt, diente zur präzisen Messung und Kartierung des Himmels sowie zur Zeitmessung und Distanzberechnung für die Navigation.

Zudem präsentiert AlMadar ein von Muhammad Ibn Abi Bakr geschaffenes Astrolabium mit einem Zahnradkalender. Dessen obere Fenster zeigen die Mondphasen, während die unteren Fenster die Bewegung des Mondes anzeigen.

Die Sammlung umfasst darüber hinaus mechanische Instrumente und Lampen, die früher in Moscheen verwendet wurden, um die Verbindung zwischen Wissen und Kreativität in islamischen Kulturen darzustellen.

Welche Exponate werden in AlMadar in Jeddah gezeigt? Die Ausstellung präsentiert über 265 Kunstwerke aus mehr als 30 internationalen Institutionen aus 20 Ländern. Zu den Exponaten gehören antike Astrolabien, mechanische Instrumente sowie Lampen, die in alten Zeiten zur Beleuchtung von Moscheen genutzt wurden. Die Sammlung konzentriert sich auf die Bereiche Mathematik, Astronomie, Design, Ingenieurwesen und die Entwicklung von Zahlen, um die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Entdeckung und Kreativität in islamischen Kulturen zu verdeutlichen.

Welche Besonderheiten weist das Astrolabium aus der Al-Sabah-Sammlung auf? Es handelt sich um das älteste datierte Astrolabium der Al-Sabah-Sammlung aus der Abbasiden-Zeit. Das Instrument wurde vom bekannten Bagdader Hersteller Nasṭūlus entworfen und trägt sowohl seine Signatur als auch eine Inschrift mit der Jahreszahl 315 AH. Es ermöglichte präzise Messungen und die Kartierung des Himmels, was für die Astronomie sowie für die Zeitmessung und Distanzberechnung in der Navigation eine entscheidende Rolle spielte.

Was zeichnet das Astrolabium von Muhammad Ibn Abi Bakr aus? Dieses spezifische Astrolabium verfügt über einen komplexen Mechanismus in Form eines Zahnradkalenders. Die Konstruktion ist so gestaltet, dass in den oberen Fenstern die wechselnden Phasen des Mondes angezeigt werden, während die unteren Fenster die Bewegung des Mondes darstellen. Dieses Werk von Muhammad Ibn Abi Bakr dient in der Ausstellung AlMadar als Beispiel für die Verknüpfung von wissenschaftlicher Entdeckung und kreativer Gestaltung.