Dienstag, 3. November 2026
Kultur

Bab Al-Bunt in Jeddah erinnert an König Abdulaziz‘ Seereise von 1946

Bab Al-Bunt in Jeddah erinnert an König Abdulaziz‘ Seereise von 1946

In Jeddah erinnert das historische Gebäude Bab Al-Bunt an die Rolle der Stadt als maritimes Tor des Königreichs und als Ausgangspunkt der Seereise von König Abdulaziz bin Abdulrahman Al Saud im Jahr 1946 nach Ägypten. An dieser Reise nahmen mehrere seiner Söhne und hochrangige Beamte teil, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete. Anlass der aktuellen Rückbesinnung sind die Feierlichkeiten zum saudischen Nationalfeiertag in diesem Jahr.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, versammelten sich damals Anwohner am Bab Al-Bunt im historischen Jeddah, um den König zu verabschieden. Bei seiner Rückkehr auf demselben Weg bereiteten sie ihm einen ähnlichen Empfang. Das Empfangskomitee der damaligen Zeit benannte daraufhin den Platz vor den Gebäuden für Quarantäne, Zoll und Post als König-Abdulaziz-Platz und die dorthin führende Straße als König-Abdulaziz-Straße.

In jener Periode wurde der Hafen von Jeddah auf Anordnung des Königs ausgebaut. Die Arbeiten umfassten drei zentrale Einrichtungen: einen großen Offshore-Pier namens Al-Iskala, das Quarantänegebäude Al-Karantina und den Pilgerzoll, der im Gebäude Bab Al-Bunt untergebracht war. Damit wird deutlich, wie eng die Geschichte des Bauwerks mit der Entwicklung des Hafens und der Aufnahme von Pilgern verbunden ist.

Bab Al-Bunt erstreckt sich über mehr als 2.000 Quadratmeter auf zwei Etagen und wurde aus Korallenstein errichtet. Es zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Jeddahs und bewahrt viele seiner ursprünglichen architektonischen Merkmale. Im Jahr 2025 wurde es nach einer nachhaltigen Restaurierung im Rahmen des Quality of Life Program zur Förderung der Ziele von Saudi Vision 2030 wiedereröffnet – als Red Sea Museum. Damit erhielt der Ort seine Rolle als Tor zurück, das Jeddah mit der Welt verbindet.

Das Museum zeigt mehr als 1.000 Artefakte und Kunstwerke, die in sieben thematische Bereiche gegliedert sind. Die Exponate verbinden historische Erzählungen mit interaktiven Erfahrungen. Sie beleuchten die Entwicklung von Bab Al-Bunt, die Ursprünge und die kulturelle Bedeutung des Roten Meeres, seine ökologische Vielfalt und das Erbe der mit ihm verbundenen Küstengemeinschaften.

Von der historischen Reise des Königs bis zu seinem neuen Leben als Museum spiegelt der Ort die anhaltende Beziehung Jeddahs zum Meer wider und bewahrt ein Kapitel der Geschichte des Landes für künftige Generationen. Wer heute durch das historische Jeddah geht, trifft auf ein Bauwerk, das Verabschiedung und Rückkehr, Handel und Pilgerfahrt, Zoll und Quarantäne in seinen Mauern vereint. Die Besucherinnen und Besucher können dort nachvollziehen, wie aus einem Hafenort ein kultureller Ankerpunkt wurde.

Die Darstellung der staatlichen Nachrichtenagentur SPA nennt keine Angaben dazu, wie viele Menschen damals am Bab Al-Bunt zusammenkamen, welche genauen Daten die Reise von 1946 umfasste und welche Kosten die Hafenarbeiten verursachten. Auch zu den Öffnungszeiten des Red Sea Museum und zu Eintrittspreisen macht der Bericht keine Angaben.

Welche Bedeutung hatte Bab Al-Bunt für die Seereise von König Abdulaziz im Jahr 1946? Bab Al-Bunt diente als Ausgangspunkt der Seereise von König Abdulaziz bin Abdulrahman Al Saud nach Ägypten im Jahr 1946. An der Reise nahmen mehrere seiner Söhne und hochrangige Beamte teil. Anwohner versammelten sich am Gebäude im historischen Jeddah, um den König zu verabschieden, und bereiteten ihm bei seiner Rückkehr auf demselben Weg einen ähnlichen Empfang. Das Empfangskomitee benannte später den Platz vor den Gebäuden für Quarantäne, Zoll und Post als König-Abdulaziz-Platz und die dorthin führende Straße als König-Abdulaziz-Straße. Damit ist der Ort eng mit einem konkreten Ereignis der saudischen Geschichte verbunden.

Welche Einrichtungen umfasste der Ausbau des Hafens von Jeddah? Der Hafen von Jeddah wurde in jener Periode auf Anordnung des Königs ausgebaut. Die Arbeiten umfassten drei zentrale Einrichtungen: einen großen Offshore-Pier namens Al-Iskala, das Quarantänegebäude Al-Karantina und den Pilgerzoll, der im Gebäude Bab Al-Bunt untergebracht war. Diese drei Einrichtungen zeigen, wie der Hafen sowohl den Handel als auch die Aufnahme von Pilgern organisierte. Der Pilgerzoll im Bab Al-Bunt verband die Funktion des Gebäudes direkt mit der damaligen Hafenverwaltung.

Wie ist das Gebäude Bab Al-Bunt baulich beschrieben? Bab Al-Bunt erstreckt sich über mehr als 2.000 Quadratmeter auf zwei Etagen und wurde aus Korallenstein errichtet. Es zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Jeddahs und bewahrt viele seiner ursprünglichen architektonischen Merkmale. Im Jahr 2025 wurde es nach einer nachhaltigen Restaurierung im Rahmen des Quality of Life Program zur Förderung der Ziele von Saudi Vision 2030 wiedereröffnet – als Red Sea Museum. Damit erhielt der Ort seine Rolle als Tor zurück, das Jeddah mit der Welt verbindet.

Was zeigt das Red Sea Museum heute? Das Museum zeigt mehr als 1.000 Artefakte und Kunstwerke, die in sieben thematische Bereiche gegliedert sind. Die Exponate verbinden historische Erzählungen mit interaktiven Erfahrungen. Sie beleuchten die Entwicklung von Bab Al-Bunt, die Ursprünge und die kulturelle Bedeutung des Roten Meeres, seine ökologische Vielfalt und das Erbe der mit ihm verbundenen Küstengemeinschaften. Der Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA nennt keine Öffnungszeiten und keine Eintrittspreise für das Museum.

Warum wird Bab Al-Bunt gerade jetzt wieder in Erinnerung gerufen? Die Rückbesinnung erfolgt im Rahmen der Feierlichkeiten zum saudischen Nationalfeiertag in diesem Jahr. Jeddah erinnert dabei an die Rolle des historischen Gebäudes als maritimes Tor des Königreichs und als Ausgangspunkt der Seereise von König Abdulaziz im Jahr 1946 nach Ägypten. Von der historischen Reise bis zu seinem neuen Leben als Museum spiegelt der Ort die anhaltende Beziehung Jeddahs zum Meer wider und bewahrt ein Kapitel der Geschichte des Landes für künftige Generationen. Der Bericht nennt keine Besucherzahlen für die aktuelle Feier.