Mekka ist der Ort, an dem Sheikh Dr. Saleh bin Abdullah bin Humaid in seiner Predigt im Masjid al-Haram die Muslime zur Gottesfurcht aufrief.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, warnte der Imam vor dem Vertrauen auf Astrologen, Wahrsager und Horoskope, da dies zu Irrwegen führe. Er zitierte ein Hadith, wonach jemand, der einem Wahrsager glaubt, das auf Muhammad herabgesandte Wort verleugne.
Im Gegensatz dazu erläuterte er, dass wahrhaftige Träume einen Teil von sechsundvierzig Teilen der Prophetie darstellen. Er bezeichnete die Traumdeutung als eine religiöse Wissenschaft mit festen Regeln, die nicht ohne entsprechendes Wissen ausgeübt werden dürfe, da sie einer religiösen Rechtsauskunft gleiche.
Der Sheikh unterschied drei Arten von Träumen. Der erste Typ ist der gute Traum von Gott, der als gute Nachricht dient und den Gläubigen Freude bereitet. Um die Wahrhaftigkeit von Träumen zu fördern, empfahl er Ehrlichkeit, den Verzehr von halal Speisen, die Befolgung göttlicher Befehle sowie das häufige Gedenken an Gott.
Ein zweiter Typ sind Träume vom Teufel. Bei unangenehmen Träumen solle man dreimal Gottes Schutz vor dem Teufel und dem Gesehenen suchen, dreimal nach links spucken, beten, die Liegeseite wechseln und den Traum niemandem erzählen.
Der Text enthält keine Informationen über den dritten Traumtyp.