Samstag, 26. September 2026
Tourismus

Saudi-Arabien: Tauchindustrie als Säule der Blue Economy

Saudi-Arabien: Tauchindustrie als Säule der Blue Economy

Die Küsten Saudi-Arabiens am Roten Meer und am Arabischen Golf fördern einen schnell wachsenden Sektor für Tauchen und Meerestourismus. Die Gewässer bieten eine hohe marine Biodiversität, wobei das National Center for Wildlife mehr als 1.200 Fischarten und über 300 Korallenarten registriert hat.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, wurde die weltweit größte Biodiversitätsdatenbank für das Rote Meer erstellt, die über 12,8 Milliarden genetische Sequenzen enthält. Während Orte wie Yanbu, Umluj, Bayadah und die Farasan-Inseln mit ihren Korallenwänden und tiefen Abgründen fortgeschrittene Taucher anziehen, bieten die Gewässer vor Jubail und der Jana-Insel im Arabischen Golf Möglichkeiten für Wrackerkundungen, Nachttauchen und Anfängertrainings.

Die Branche ist in historischen Perltauchtraditionen in den Golfhäfen und auf den Farasan-Inseln verwurzelt. Diese Tradition setzt sich heute fort, etwa durch Familienboote, die nun für wissenschaftliche Expeditionen sowie als Tauchinstruktoren und Meeresführer genutzt werden.

Professionelle Zertifizierungen durch die Professional Association of Diving Instructors (PADI) ermöglichen es Enthusiasten, Lizenzen wie den Advanced Open Water Diver zu erwerben. Die Ausbildung umfasst Sicherheitsprotokolle, Dekompressionsberechnungen und die Kontrolle des Auftriebs zum Schutz der Korallenökosysteme.

Welche biologischen Daten liegen über die Gewässer Saudi-Arabiens vor? Das National Center for Wildlife hat in den Gewässern mehr als 1.200 Fischarten sowie über 300 Korallenarten dokumentiert. Zudem wurde eine Biodiversitätsdatenbank für das Rote Meer erstellt, welche die weltweit größte ihrer Art ist und insgesamt über 12,8 Milliarden genetische Sequenzen umfasst.

Welche Tauchgebiete gibt es in Saudi-Arabien und was zeichnet sie aus? Im Roten Meer locken Yanbu, Umluj, Bayadah und die Farasan-Inseln mit Korallenwänden, tiefen Abgründen und unberührten Inseln für Fotografen und Profis. Im Arabischen Golf bieten Jubail und die Jana-Insel ruhigere Gewässer, die sich besonders für Anfängertrainings, Nachttauchen und die Erkundung historischer Schiffswracks eignen.

Wie hat sich das traditionelle Tauchen in Saudi-Arabien gewandelt? Die Branche basiert auf historischen Perltauchtraditionen in den Golfhäfen und auf den Farasan-Inseln. Während früher die Suche nach seltenen Perlen im Vordergrund stand, werden Familienboote heute für wissenschaftliche Expeditionen genutzt und die Erben arbeiten als Meeresführer oder Tauchinstruktoren.