Rund 456.410 Produkte trugen bis Ende Juli 2026 eine Lizenz für das Saudi-Qualitätszeichen. Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur SPA mit. Ende 2025 lag die Zahl bei 422.713 lizenzierten Produkten. Zwischen 2022 und 2025 ergibt sich daraus ein Wachstum von 206 Prozent. Das Zeichen soll Verbrauchern helfen, Produkte zu erkennen, die die höchsten Konformitätsanforderungen erfüllen, während die Auswahl im saudischen Markt weiter wächst.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, läuft die Zertifizierung in fünf Stufen ab: Erfüllung der Normenanforderungen, Bewertung vor Ort, Konformitätsprüfung, Produktlizenzierung und regelmäßige Nachkontrolle. Der Erhalt einer Lizenz ist dabei nur eine Stufe in einem fortlaufenden Verfahren. Die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Konformität bleibt dauerhaft bestehen. Wer ein Produkt mit dem Zeichen anbietet, muss also auch nach der Zulassung die Anforderungen weiter erfüllen.
Fünf Stufen und eine dauerhafte Pflicht
Für die meisten Produkte ist das Qualitätszeichen freiwillig. Für Produkte mit hohem Risiko ist es dagegen verpflichtend. Dazu zählen nach Angaben von Eng. Wael AlTheyab, Sprecher der Saudi Standards, Metrology and Quality Organization, Zement, Bewehrungsstahlstäbe, Keramikfliesen, Gasgeräte und elektrische Verlängerungskabel. Diese Produkte sollen damit die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen. Warum gerade diese fünf Kategorien verpflichtend sind, liegt in ihrem Gefahrenpotenzial: Ein fehlerhaftes Gasgerät oder ein mangelhaftes Verlängerungskabel kann im Haushalt unmittelbar Schaden anrichten, während Zement und Bewehrungsstahl die Standsicherheit von Bauwerken betreffen.
AlTheyab zufolge unterstützt das Zeichen Einrichtungen dabei, ihre Produkte weiterzuentwickeln, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Vertrauen zwischen Herstellern und Verbrauchern aufzubauen. Das Zeichen wirkt damit in zwei Richtungen: Es gibt Verbrauchern eine Orientierung bei der Produktauswahl und gibt Herstellern einen Anreiz, ihre Fertigung an den festgelegten Anforderungen auszurichten. Wer als Hersteller eine Lizenz anstrebt, durchläuft zunächst die Prüfung der Normenanforderungen und eine Bewertung vor Ort, bevor die Konformität verifiziert und das Produkt lizenziert wird.
Die Zahlen zeigen, wie stark die Nutzung des Zeichens in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Von Ende 2022 bis Ende 2025 betrug das Wachstum 206 Prozent. Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 kamen 33.697 lizenzierte Produkte hinzu, rechnet man die 422.713 vom Ende des Jahres 2025 gegen die 456.410 vom Ende Juli 2026. Ob sich dieses Tempo im weiteren Jahresverlauf fortsetzt, ist aus den veröffentlichten Angaben nicht abzuleiten. Klar ist nur: Die Zahl der Lizenzen ist in einem Markt mit wachsender Produktvielfalt deutlich gestiegen.
Die regelmäßige Nachkontrolle ist der Teil des Verfahrens, der nach der Lizenzierung greift. Sie unterscheidet das Zeichen von einer einmaligen Zulassung. Ein Produkt, das die Konformitätsprüfung einmal bestanden hat, bleibt weiterhin in der Pflicht. Für Verbraucher bedeutet das, dass das Zeichen nicht nur den Zustand zum Zeitpunkt der Prüfung abbildet, sondern eine laufende Überwachung voraussetzt. Für Hersteller bedeutet es, dass die Anforderungen an das Produkt dauerhaft eingehalten werden müssen, solange die Lizenz genutzt wird.
Die Saudi Standards, Metrology and Quality Organization ist die Stelle, die das Zeichen vergibt und die fünf Stufen des Verfahrens beschreibt. Ihr Sprecher Eng. Wael AlTheyab ordnet die Wirkung des Zeichens für Hersteller und Verbraucher ein. Die Organisation nennt in der Mitteilung keine Fristen für einzelne Prüfschritte, keine Gebühren und keine Angaben dazu, wie viele Lizenzen wieder entzogen wurden. Auch eine Aufschlüsselung der 456.410 Produkte nach Kategorien oder Herkunftsländern enthält die Mitteilung nicht. Ebenso bleibt offen, wie viele der lizenzierten Produkte auf die verpflichtenden Kategorien Zement, Bewehrungsstahlstäbe, Keramikfliesen, Gasgeräte und elektrische Verlängerungskabel entfallen.
Für Verbraucher im Königreich bleibt das Zeichen damit ein sichtbares Merkmal auf dem Produkt. Es sagt aus, dass das Produkt die Konformitätsanforderungen erfüllt und dass die Lizenz durch Nachkontrollen abgesichert ist. Bei den verpflichtenden Kategorien ist das Zeichen kein freiwilliger Zusatz, sondern Voraussetzung für das Inverkehrbringen. Bei allen anderen Produkten bleibt die Entscheidung für das Zeichen den Herstellern überlassen. Die wachsende Zahl lizenzierter Produkte zeigt, dass diese Entscheidung zunehmend zugunsten des Zeichens ausfällt.
Wie viele Produkte tragen eine Lizenz für das Saudi-Qualitätszeichen? Bis Ende Juli 2026 waren es rund 456.410 lizenzierte Produkte. Ende 2025 lag die Zahl bei 422.713. Zwischen 2022 und 2025 verzeichnete das Zeichen ein Wachstum von 206 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur SPA. Aus ihnen lässt sich ablesen, dass die Nutzung des Zeichens in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Eine Aufschlüsselung nach Produktkategorien oder Herkunftsländern enthält die Mitteilung nicht.
Welche fünf Stufen umfasst das Zertifizierungsverfahren? Das Verfahren läuft in fünf Stufen ab: Erfüllung der Normenanforderungen, Bewertung vor Ort, Konformitätsprüfung, Produktlizenzierung und regelmäßige Nachkontrolle. Der Erhalt einer Lizenz ist nur eine Stufe in einem fortlaufenden Prozess. Die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Konformität bleibt dauerhaft bestehen. Das bedeutet, dass ein Produkt auch nach der Zulassung weiter überprüft wird und die Anforderungen dauerhaft erfüllen muss, solange die Lizenz genutzt wird.
Für welche Produkte ist das Zeichen verpflichtend? Für die meisten Produkte ist das Zeichen freiwillig. Verpflichtend ist es für Produkte mit hohem Risiko: Zement, Bewehrungsstahlstäbe, Keramikfliesen, Gasgeräte und elektrische Verlängerungskabel. Diese Angabe stammt von Eng. Wael AlTheyab, Sprecher der Saudi Standards, Metrology and Quality Organization. Die verpflichtenden Kategorien sollen die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards gewährleisten. Bei allen anderen Produkten entscheiden die Hersteller selbst, ob sie eine Lizenz anstreben.
Was bewirkt das Zeichen nach Angaben der Behörde für Hersteller? Eng. Wael AlTheyab zufolge unterstützt das Zeichen Einrichtungen dabei, ihre Produkte weiterzuentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Zudem soll es Vertrauen zwischen Herstellern und Verbrauchern aufbauen. Hersteller, die eine Lizenz anstreben, durchlaufen die Prüfung der Normenanforderungen, eine Bewertung vor Ort und die Konformitätsverifikation, bevor das Produkt lizenziert wird. Anschließend greift die regelmäßige Nachkontrolle. Angaben zu Gebühren oder Fristen einzelner Prüfschritte enthält die Mitteilung nicht.
Warum ist die regelmäßige Nachkontrolle wichtig? Die Nachkontrolle ist die fünfte Stufe des Verfahrens und greift nach der Lizenzierung. Sie unterscheidet das Zeichen von einer einmaligen Zulassung, denn die Verantwortung für die Konformität bleibt dauerhaft bestehen. Ein Produkt, das die Prüfung einmal bestanden hat, bleibt weiterhin in der Pflicht. Für Verbraucher heißt das, dass das Zeichen nicht nur den Zustand zum Zeitpunkt der Prüfung abbildet. Wie viele Lizenzen entzogen wurden, geht aus der Mitteilung allerdings nicht hervor.





