Dienstag, 3. November 2026
Wirtschaft

IsDB-Präsident trifft AIIB-Präsidentin in Dschidda

IsDB-Präsident trifft AIIB-Präsidentin in Dschidda

Der Präsident der Islamischen Entwicklungsbank (IsDB) Group, Dr. Muhammad Al-Jasser, hat sich in Dschidda mit der Präsidentin der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB), Zou Jiayi, getroffen. Es war das erste direkte bilaterale Treffen der beiden seit dem Amtsantritt von Zou im Januar 2026, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.

Beide Seiten überprüften den Fortschritt bei der Umsetzung der 2024 unterzeichneten Absichtserklärung und des dazugehörigen Aktionsplans. Im Mittelpunkt standen Möglichkeiten, die Zusammenarbeit auszubauen, insbesondere bei der Kofinanzierung von Projekten in Mitgliedsländern, der Stärkung regionaler Konnektivität und dem islamischen Finanzwesen.

Die Gespräche behandelten auch laufende Vorhaben, darunter das gemeinsam finanzierte Trans-Sumatra-Mautstraßenprojekt in Indonesien. Darüber hinaus erörterten beide Seiten eine engere Abstimmung bei gemeinsamen Operationen und künftigen Möglichkeiten.

Weitere Themen waren Initiativen im Bereich des islamischen Finanzwesens, darunter Sukuk, grenzüberschreitende Konnektivitätsprojekte in Zentralasien sowie der Wissensaustausch zur Unterstützung einer nachhaltigen Infrastrukturfinanzierung.

Beide Seiten bekräftigten ihr Bekenntnis zum Aufbau einer systematischeren Partnerschaft und zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung in Ländern, die Mitglieder beider Institutionen sind.

Was das Treffen in Dschidda für die künftige Zusammenarbeit der beiden multilateralen Banken konkret bedeutet, geht aus dem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA nicht hervor. Auch Einzelheiten zu neuen Vereinbarungen, Zeitplänen oder finanziellen Volumina wurden nicht genannt.

Wer traf sich in Dschidda und warum war das Treffen besonders? In Dschidda trafen sich der Präsident der Islamischen Entwicklungsbank (IsDB) Group, Dr. Muhammad Al-Jasser, und die Präsidentin der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB), Zou Jiayi. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur SPA war es das erste direkte bilaterale Treffen der beiden, seit Zou im Januar 2026 die Präsidentschaft der AIIB übernommen hat. Im Mittelpunkt standen die Umsetzung der 2024 unterzeichneten Absichtserklärung und des dazugehörigen Aktionsplans sowie Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen auszubauen.

Welche Themen standen bei den Gesprächen im Vordergrund? Die beiden Seiten erörterten laut SPA Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu vertiefen, insbesondere bei der Kofinanzierung von Projekten in Mitgliedsländern, der Stärkung regionaler Konnektivität und dem islamischen Finanzwesen. Zudem ging es um die Abstimmung bei gemeinsamen Operationen und um künftige Möglichkeiten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Initiativen im islamischen Finanzwesen, darunter Sukuk, sowie auf grenzüberschreitenden Konnektivitätsprojekten in Zentralasien und dem Wissensaustausch zur Unterstützung nachhaltiger Infrastrukturfinanzierung.

Welches konkrete Projekt wurde bei dem Treffen erwähnt? Bei dem Treffen in Dschidda wurde nach Angaben von SPA das gemeinsam finanzierte Trans-Sumatra-Mautstraßenprojekt in Indonesien besprochen. Die beiden Seiten überprüften die laufenden Arbeiten an diesem Vorhaben und erörterten zugleich eine engere Abstimmung bei gemeinsamen Operationen sowie künftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Das Projekt ist ein Beispiel für die Kofinanzierung in einem Mitgliedsland, die zu den zentralen Themen der Gespräche zwischen der IsDB Group und der AIIB gehörte.

Was wurde über die Absichtserklärung von 2024 gesagt? Die beiden Seiten überprüften den Fortschritt bei der Umsetzung der Absichtserklärung, die 2024 unterzeichnet wurde, sowie des dazugehörigen Aktionsplans. Laut SPA bekräftigten sie ihr Bekenntnis zum Aufbau einer systematischeren Partnerschaft und zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung in Ländern, die Mitglieder beider Institutionen sind. Konkrete neue Vereinbarungen, Zeitpläne oder finanzielle Volumina wurden in dem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur nicht genannt.

Welche Rolle spielt das islamische Finanzwesen in der Zusammenarbeit? Das islamische Finanzwesen war nach Angaben von SPA eines der zentralen Themen des Treffens. Die beiden Seiten erörterten Initiativen in diesem Bereich, darunter Sukuk, also islamische Schuldverschreibungen. Zudem ging es um grenzüberschreitende Konnektivitätsprojekte in Zentralasien und um den Wissensaustausch zur Unterstützung nachhaltiger Infrastrukturfinanzierung. Diese Punkte wurden neben der Kofinanzierung von Projekten in Mitgliedsländern und der Stärkung regionaler Konnektivität als Bereiche genannt, in denen die Zusammenarbeit ausgebaut werden soll.

Welche Angaben fehlen in dem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur? Der Bericht von SPA nennt keine Einzelheiten zu neuen Vereinbarungen, Zeitplänen oder finanziellen Volumina, die bei dem Treffen in Dschidda besprochen worden sein könnten. Auch konkrete Ergebnisse oder nächste Schritte der beiden Institutionen werden nicht aufgeführt. Der Bericht beschränkt sich auf die Themen des Gesprächs, darunter die Umsetzung der Absichtserklärung von 2024, die Kofinanzierung von Projekten, das Trans-Sumatra-Mautstraßenprojekt in Indonesien, Sukuk und Konnektivitätsprojekte in Zentralasien.